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Jedes geistige oder materielle Produkt, welches heute in Litauen produziert wird, wird mit "Made in Lithuania" gekennzeichnet und nicht mehr wie bis 1990 “Made in USSR”. Die Beziehungen Litauens zu der ehemaligen Koloniemacht wurden 1991 nicht von heute auf morgen abgebrochen. Der größte Anteil des Außenhandels entfiel nach wie vor auf den Handel mit Rußland und den anderen Republiken der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).
Die expandierende litauische Wirtschaft verzeichnet eine negative Außenhandelsbilanz, das heißt, die Exporte waren geringer als die Importe.
Die nationale Währung Litas wurde am 25. Juni 1993 eingeführt. In Anlehnung an das Modell des Währungsausschusses wurde der Wechselkurs zum US-Dollar mit 4:1 festgelegt.
Eine zügige Umstrukturierung der Volkswirtschaft ist eines der prägenden Merkmale des heutigen Litauen. Noch vor fünf Jahren vollständig im staatlichen Besitz, befindet sich die Wirtschaft heute im Übergang in Privat- und Aktieneigentum. Rund 3/4 der Wirtschaft sind bereits in privaten Händen. Eine weit verbreitete Erscheinung sind die Gemeinschaftsunternehmen, von denen es bereits mehr als 4000 gibt.
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